Solingens SPD-Oberbürgermeister spielt mit der Gesundheit der Anwohner und der Sicherheit auf der Autobahn

Zur Debatte um den 8-spurigen Ausbau der A3 zwischen Köln und Oberhausen erklärt der Solinger Abgeordnete Arne Moritz: „SPD-Oberbürgermeister Kurzbach setzt mit seinem Engagement gegen den Ausbau der A3 zwei wichtige Aspekte aufs Spiel.

Der erste Aspekt ist das Thema Lärmschutz: Die A3 ist eine der meist befahrensten Fernstraßen des Landes. Das Verkehrsaufkommen wird hier in der Zukunft weiter zunehmen, entsprechend auch die Stau- und Abgasbelastung. Nach den geltenden Regelungen sind mit dem 8-spurigen Ausbau der A3 stärkere Maßnahmen zum Lärmschutz verbunden. Der Ausbau des Lärmschutzes ist nur bei einem entsprechenden Ausbau, aber nicht bei einer Nutzung der Standspur möglich. Würde die A3 also nicht mit einer weiteren Fahrspur ausgebaut werden, hätten die Anwohner unter den Folgen von mehr Stau und mehr Verkehr bei gleichbleibendem, vergleichsweise geringerem Lärmschutz zu leiden. Wenn die Stadt einerseits Baumfällungen vornimmt um die Heide zu renaturieren, andererseits aber SPD-OB Kurzbach nur einen Ausbau der Standspur vorschlägt der keinen Lärmschutz ermöglicht, so spielt er mit der Gesundheit der Anwohner. Ich erwarte vom SPD-Oberbürgermeister einen ehrlichen Einsatz für verbesserten Lärmschutz für die Anwohner!

Zweitens verhindert er so, dass die vielen Pendler auf dieser Strecke schnell und vor allem sicher von A nach B kommen. Die Standspurlösung, die der SPD-OB ins Gespräch bringt, kann da gerade aus sicherheitstechnischen Gründen keine dauerhafte Lösung sein. Erst vor wenigen Tagen haben wir hier einen schweren Unfall erleben müssen. Eine dauerhafte Standspur sorgt auch in diesen Fällen für größere Sicherheit. Daher gilt eine Variante „Freigabe Standspur“ auch nur als Provisorium bis zum Vollausbau. SPD-OB Kurzbach spielt so nicht nur mit der Gesundheit der A3-Anwohner, sondern auch mit der Sicherheit auf der Autobahn. Der 8-spurige Ausbau der A3 ist daher aus gesundheitlichen und sicherheitstechnischen, aber auch aus wirtschaftlichen Gründen wichtig und richtig für Solingen. Es gilt aber auch: Aufgrund der Lage im FFH-Gebiet sollte die Raststätte nicht in Richtung der Heide erweitert werden.“

Für weitere Informationen:

Nina Ganzer-Hensel, Tel.: 0212.6 45 46 40

 

 

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