30 Jahre Mauerfall - Glücksfall der deutschen Geschichte

30 Jahre Mauerfall - ein Glücksfall der deutschen Geschichte!
 
 
Die CDU Solingen feiert den 30. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November 1989.
 
Wer denkt in diesen Tagen nicht an die eindrucksvollen Bilder von überglücklichen Menschen auf der Berliner Mauer, von kilometerlangen Trabi-Schlagen an der damaligen innerdeutschen Grenze und von mutigen Demonstanten in Ost-Berlin, Leipzig und anderen Städten der ehemaligen DDR?
 
"Wir sollten niemals vergessen, dass insbesondere der Mut von DDR-Bürgern, die sich nicht einschüchtern ließen von Stacheldraht, Schießbefehl, Gewaltherrschaft und sozialistischer Indoktrination, das SED-Regime zum Einsturz gebracht hat.
Die friedliche Revolution in der DDR, symbolisiert durch die Montagsdemonstrationen und die für den politischen Diskurs geöffneten Kirchen, der Mauerfall und die deutsche Einheit in Frieden und Freiheit sind absolute Glücksfälle in unserer wechselvollen Geschichte", betont CDU-Kreisvorsitzender Sebastian Haug.
 
Es besteht aber auch aller Anlass, unseren osteuropäischen Nachbarn zu danken:
- in Polen, wo sich die Bevölkerung unter Führung der Gewerkschaft Solidarnosc gegen die kommunistische Diktatur erhob,
- in der Tschechoslowakei, wo die Behörden die Ausreise der Prager Botschaftsflüchtlinge in die Bundesrepublik erlaubten
- und natürlich in Ungarn, wo die Regierung nach dem Paneuropäischen Picknick im August 1989 am 11. September die Grenze endgültig für DDR-Bürger öffnete.
Alle diese Ereignisses gingen dem Mauerfall voraus. Alle diese Ereignisse waren Ermutigung für die Menschen in der DDR.
 
Haug fährt fort: "Der Tag des Mauerfalls ist auch für uns in Solingen Grund, inne zu halten und das immense Verdienst der engagierten Bürgerinnen und Bürger der DDR anzuerkennen, die ohne Waffen ein ausgeklügeltes Unrechtsregime beseitigten und so die deutsche Einheit erst möglich machten."
"Der 9. November 1989 sollte uns aber auch immer wieder bewusst zu machen, welch unschätzbaren Wert die Freiheit darstellt.
Sie ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit, die keiner Erwähnung mehr bedarf. Milliarden Menschen auf der Welt können auch heute noch nicht wählen, nicht reisen, haben keine Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit.
Und selbst in unserer scheinbar so sicheren und festgefügten Demokratie werden die Freiheiten Einzelner von Extremisten und Rattenfängern auf beiden Seiten des politischen Spektrums nach und nach in Frage gestellt.
In diesem Sinne bedeutet der 9. November 1989 für uns alle auch eine Verpflichtung", so Haug abschließend.

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