55 Jahre Elysée Vertrag

PRESSEMITTEILUNG

55 Jahre Elysée-Vertrag: Grundstein deutsch-französischer Freundschaft

Der Vorsitzende der CDU Solingen, Sebastian Haug, würdigt anlässlich des 55. Jubiläums der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages die deutsch-französische Freundschaft und den Einsatz des damaligen Bundeskanzlers Konrad Adenauer hierfür: „Die Aussöhnung mit Frankreich, das über Jahrhunderte in Erzfeindschaft mit Deutschland lebte, was zu unzähligen Kriegen und unermesslichem Leid der beiden Völker führte, war das ganz besondere Anliegen von Konrad Adenauer. Verständigung und Zusammenarbeit mit dem westlichen Nachbarland gehörte zu den wesentlichen Zielen seiner Politik. Krönung dieser Bemühungen war dabei der Deutsch-Französische Freundschaftsvertrag von 1963."

Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Adenauer und de Gaulle in Paris den sogenannten Élysée-Vertrag. Das Abkommen sieht außenpolitische Konsultationen beider Regierungen, eine verstärkte Zusammenarbeit in der Verteidigungspolitik sowie in Erziehungs- und Jugendfragen vor. Über die praktische Durchführung des Vertrages sollte künftig auf regelmäßigen Treffen der Regierungschefs sowie der Außen- und Verteidigungsminister und der für Erziehungs- und Jugendfragen zuständigen Minister beraten werden. Dies war die Geburtsstunde der ständigen deutsch-französischen Konsultationen.

Rafael Sarlak, Pressesprecher der Partei fährt fort: „Der Deutsche Bundestag und die Französische Nationalversammlung wollen zum 55. Jahrestag des Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrages am 22. Januar 2018 ein starkes Bekenntnis zur herausgehobenen Bedeutung der engen Beziehung beider Länder abgeben: In einem gemeinsamen Antrag sollen die beiden Regierungen aufgefordert werden, einen neuen „Élysée-Vertrag" zu erarbeiten und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu verbessern. Die Resolution ist zugleich Handlungsauftrag an die Regierungen und Impuls für die Zivilgesellschaft in Frankreich und Deutschland. Zudem soll erstmals ein Deutsch-Französisches Parlamentsabkommen geschlossen werden."

„Wir begrüßen diese Planungen ausdrücklich", so Haug. „Durch den Brexit werden Frankreich und Deutschland ihre Führungsrolle in Europa noch intensiver wahrnehmen müssen. Es ist deshalb richtig, dass diese beiden Länder ihre hervorragenden Beziehungen noch weiter vertiefen."

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