Gedenken an den Brandanschlag vor 25 Jahren

Dieser Tag darf sich nicht wiederholen

"Vor 25 Jahren wurde unsere Heimatstadt Tatort eines feigen, rassisstischen motivierten Anschlags. Heute Gedenken wir gemeinsam mit der Familie Genc der Opfer dieses Verbrechens, das unsere Stadt nachhaltig geprägt hat. Wir Solinger wissen um unsere besondere Verantwortung, der Name unserer Stadt bleibt mit diesem Ereignis verbunden. Wir sind aufgerufen, uns Hass und Fremdenfeindlichkeit entgegen zu stellen und damit zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft beizutragen", so unser Vorsitzender Sebastian Haug

Unser Bundestagsabgeordneter, Jürgen Hardt, fährt fort: "Es ist ein einzigartiges und starkes Zeichen, dass Mevlüde Genç, die in der Tatnacht fünf Familienmitglieder verlor, schon kurz nach dem Anschlag zu Frieden und Versöhnung aufgerufen hat. Und es ist ein Geschenk, dass der Gedanke des Friedens und der Versöhnung bis heute trägt. Die Familie Genç betrachtet Solingen nach wie vor als ihre Heimat und lebt in der Stadt."

"Dieser Tag muss uns allen Mahnung sein. Ein solches Verbrechen darf sich nie wiederholen. Er kann und soll aber auch ein Tag der Versöhnung sein. In ihrem tiefsten Schmerz, nur einen Tag nach dem Brandanschlag, rief die Mevlüde Genc dazu auf, nicht pauschal zu verurteilen. Diese beeindruckende Stärke und Güte sollte uns ein Vorbild sein. Es liegt an jedem einzelnen von uns, sich Hass und Fremdenfeindlichkeit entgegen zu stellen und somit zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft beizutragen", so Haug abschließend.

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